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Qualitätskriterien gem. AJS  NRW

Gemäß der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V. weisen verschiedene Kriterien auf einen  gesicherten Qualitätsstandard bei Trainingskursen zur Konfliktbewältigung und Selbstbehauptung hin.

Nachfolgend werden diese benannt und der aktuelle Stand von Projekt N.E.I.N. wird in Relation dazu gesetzt.

 

a) TrainerInnen

Mindestens eine(r) der TrainerInnen sollte eine pädagogische oder psychologische Ausbildung sowie spezielle Fortbildungen haben.

> Alle TrainerInnen von Projekt N.E.I.N. sind vom Bundesverband Gewaltprävention zertifizierte "TrainerInnen Gewaltprävention". Zusätzlich verfügen alle TrainerInnen, die Selbstschutztechniken unterrichten,  über Zertifikate/Graduierungen in verschiedenen Kampfsportsystemen. Viele von Ihnen arbeiten seit über 20 Jahren als AusbilderInnen junger Menschen. Melanie Fock ist zudem ausgebildete Präventionsassistentin im kindermedizinischen Bereich, Frau Braun Ergotherapeutin.

 

b) Trainingskonzept

Das vorhandene Trainingskonzept muss mit Zielen, Inhalten, Methoden und Auswertevorhaben den Teilnehmern / Eltern bekannt sein.

> Alle Trainingskonzepte sind schriftlich niedergelegt und können auf Wunsch eingesehen werden. Gerne erläutern wir den geplanten Trainingsablauf und die methodischen Schritte, mit denen wir die gemeinsam festgelegten Ziele  erreichen wollen.

 

c) Teilnahmevoraussetzungen

Eine Teilnahme sollte freiwillig sein.

> Projekt N.E.I.N. arbeitet grundsätzlich nur mit Freiwilligen. Niemand wird gezwungen, gegen seinen/ihren Willen an Ausbildungsabschnitten teilzunehmen.

 

d) Verbindliche Verhaltensregeln

Verhaltensregeln müssen zu Beginn eingeführt und allen bekannt sein. Respektvoller Umgang miteinander ist Pflicht.

> Zu Beginn eines jeden Kurses und vor speziellen Rollenspielen werden klare Regeln bekanntgegeben. Kein(e) KursteilnehmerIn muss etwas gegen den eigenen oder den Willen von Trainingspartnern tun.

 

e) Feedback

Im Training sollten Feedbackmethoden eingebaut sein.

> Grundsätzlich erhalten alle KursteilnehmerInnen während der Trainingseinheiten ein Feedback zu Ihren Fortschritten. KursteilnehmerInnen / Eltern können generell jederzeit auf TrainerInnen zukommen und nach deren Einschätzung fragen; auch über einen längeren Zeitraum oder nach Kursende. Bei allen anderen Kursen findet eine Evaluation mit den TeilnehmerInnen am Ende der Veranstaltung statt.

 

f) Zusammenarbeit mit pädagogischen Einrichtungen

Eine enge Zusammenarbeit und ein intensiver  Austausch muss zwischen Trainern und zuständigen pädagogischen Einrichtungen gewährleistet sein.

> Projekt N.E.I.N. arbeitet mit vielen Kindergärten / Schulen des Landkreises, dem Reutlinger Verein "Wirbelwind e.V.", sowie dem "Weißen Ring" zusammen. Werden Teilnehmer zu einem Kurs vermittelt, erfolgt ein enger Austausch mit dem/der zuständigen SchulsozialarbeiterIn / MitarbeiterIn der jeweiligen Institution während der gesamten Trainingszeit. Natürlich sind  bei Minderjährigen auch die Eltern in diesen Prozess eingebunden; siehe b).

 

g) Nachhaltigkeit

Zu den Trainingskursen müssen Wiederholungstermine stattfinden.

> Projekt N.E.I.N. bietet allen Veranstaltern / Kunden Wiederholungstrainings an, um das Gelernte zu festigen.

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