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Trainer Peter Datz demonstriert die Schutzhaltung und wirkt deeskalierend auf den Aggressor ein - Foto: Alexander SchmidtTrainer Peter Datz demonstriert die Schutzhaltung und wirkt deeskalierend auf den Aggressor ein - Foto: Alexander Schmidt

Warum Selbstschutz für Rettungskräfte?(Szene nachgestellt) Ein Passant attackiert Rettungskräfte im Einsatz - Foto: Alexander Schmidt(Szene nachgestellt) Ein Passant attackiert Rettungskräfte im Einsatz - Foto: Alexander Schmidt

Wie regelmäßig in den Medien berichtet wird, werden Einsatzkräfte der Rettungsdienste und Feuerwehren immer häufiger durch Gaffer, Passanten und Angehörige behindert, provoziert und auch tätlich angegriffen. Rettungskräfte werden zunehmend pauschal als „uniformierte Staatsmacht“ gesehen und nicht als das, was sie wirklich sind: Helfer in der Not.

Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum hat anhand der Befragung von mehr als 2000 Rettungsdienstmitarbeitern aufgezeigt, dass innerhalb eines Zeitraumes von zwölf Monaten 98% der Rettungskräfte verbale Gewalt erlebt haben. 59%  von ihnen erlebten  gewalttätige Übergriffe, von denen fast die Hälfte sogar im strafrechtlich relevanten Bereich lag.

Viele Angehörige der Rettungskräfte fühlen sich in diesen aggressiven Lagen überfordert, nicht ausreichend darauf vorbereitet und kaum dafür ausgebildet. Sie wünschen sich der Studie zu Folge regelmäßige Fortbildungen in den Bereichen „Selbstverteidigung“, „deeskalierende Kommunikation“, „Zusammenarbeit mit der Polizei“, sowie „Suchtmittel und deren Wirkung“.

 

Projekt N.E.I.N. bietet Ihnen mit dem Kurs „Selbstschutz für Rettungskräfte“ eine geeignete und professionelle Aus- und Fortbildung in diesen Bereichen an. Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmern in alltäglichen als auch in extremen Einsatzsituationen durch angepasste Kommunikation und Verhaltensmuster, sowie durch einsatztaktische Vorgehensweisen und einfachste Selbstschutztechniken, bestmöglichen Eigenschutz zu vermitteln. 

Alle Gruppentrainings, bei welchen wir selbstverständlich auch die Einsatzfahrzeuge einbinden, finden bei Ihnen vor Ort statt.

Der Kurs ist sowohl als eintägige, als auch als zweitägige Veranstaltung buchbar.       

> hier geht´s zur Referenz des ASB Karlsruhe

> hier geht es zu den Artikeln "Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte"

 

Konzept „Selbstschutz für Rettungskräfte“Wie begleite ich einen Patienten unter bestmöglichem Eigenschutz zum Rettungswagen? - Foto: Alexander SchmidtWie begleite ich einen Patienten unter bestmöglichem Eigenschutz zum Rettungswagen? - Foto: Alexander Schmidt

TAG 1   (Basistraining; 6 Zeitstunden)

Unterricht

„Selbstschutz / Gefahrenwahrnehmung“ 

> Arten von Gewalt gegen Rettungskräfte

   und Unterscheidung der Gewaltformen

> Typische Situationen  und Tätermerkmale

> Rechtsgrundlagen und Kommunikation

> Einsatztaktik (Eigensicherung)

> Auswirkungen Suchtmittel 

 

Praktisches Training

„Sicherheit im Auftreten“

 Selbstbewusstes Auftreten  (Körperhaltung, Gestik, Mimik, Stimme, Blick   >  Kommunikation und Deeskalation

„Selbstschutztraining“

> Schutzhaltung    >  taktisches Vorgehen im Team   > Halte- und Fixiertechniken    >  Selbstschutztechniken 

 

TAG 2  (optional buchbar; 6 Stunden)

Praktisches Training

Vormittag:

Wiederholung und Vertiefung     > Einsatztaktik und praktischer Anteil von Tag 1

Nachmittag:

"Ganzheitliches Training“             > Abruf der im Seminar erarbeiteten Inhalte im realitätsnahen Rollentraining

 

Der Kurs kann sowohl an einem zentralen Ort, als auch in Ihren Räumlichkeiten als Inhouse-Schulung stattfinden.

Fragen Sie einfach bei uns an. Mehr Fotos vom Training "Selbstschutz für Rettungskräfte" finden Sie in der Bildergalerie.

Trainer Peter Datz demonstriert wie auf einen renitenten Patienten eingewirkt werden kann, der sich ausgurten will - Foto: DRK BalingenTrainer Peter Datz demonstriert wie auf einen renitenten Patienten eingewirkt werden kann, der sich ausgurten will - Foto: DRK Balingen